PR vom 24.01.2012
PR-Branche investiert 2012 vor allem in Social Media, Video-PR und Internetauftritt
Das ergab eine aktuelle Blitzumfrage die von dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor durchgeführt wurde. Knapp 870 Fach- und Führungskräfte aus der Kommunikationsbranche haben im Januar daran teilgenommen.
Hamburg - Unternehmen erhöhen ihre Budgets 2012 vor allem in den Bereichen Social Media, Video-PR und Internetauftritt. Das ergab eine aktuelle Blitzumfrage zu "Budgets und Investitionen in der PR". Die Befragung wurde von dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor durchgeführt. Knapp 870 Fach- und Führungskräfte aus der
Kommunikationsbranche haben im Januar daran teilgenommen.
Die PR-Branche kann sich freuen. Unternehmen planen 2012 weitere Investitionen in ihre PR-Arbeit. Gut jede zweite Pressestelle, die Social Media für ihre Kommunikationsarbeit nutzt, will 2012 stärker in diesen Bereich investieren (53 Prozent). Rund jedes dritte Unternehmen, das noch nicht aktiv ist, will endlich
einsteigen (32 Prozent). Noch optimistischer sehen es laut Umfrage Mitarbeiter aus Agenturen. Sie wissen von zwei Drittel ihrer Kunden, dass erhöhte Budgets für Social Media in der Pipeline sind (67 Prozent). Zusätzlich gehen sie laut Umfrage fest davon aus, dass knapp die Hälfte aller Kunden, die bisher noch keinen Zugang zu
sozialen Netzwerken hatten, in diesem Jahre erstmals in Social Media investieren wird (49 Prozent).
Vielversprechend sieht es auch im Bereich Video-PR aus - auch hier soll Geld fließen. So will jedes zweite Unternehmen, das bereits in diesem Bereich aktiv ist, in Zukunft vermehrt investieren (51 Prozent). Unter den Agenturkunden sind es sogar noch deutlich mehr (71 Prozent). Dagegen bleiben Pressestellen, die die
Bewegtbild-Kommunikation bis heute nicht für ihre Unternehmens- und Produktkommunikation entdeckt haben, auch weiterhin skeptisch. Nicht mal jede fünfte PR-Abteilung unter ihnen zieht Video-PR zukünftig in Betracht (19 Prozent).
Dringenden Handlungsbedarf sehen Unternehmen auch in der Verbesserung ihres Internetauftritts und haben für 2012 erhöhte Budgets eingeplant. So arbeitet knapp die Hälfte aller Pressestellen zurzeit an einer Optimierung und ihre Arbeitgeber haben die Investitionskosten für 2012 noch einmal erhöht (42 Prozent). Weitere Unternehmen, die aktuell noch mit anderen Projekten beschäftigt sind, werden laut Umfrage 2012 noch nachziehen (39 Prozent).
Vermehrt investieren will jede vierte Pressestellen in diesem Jahr auch in Studien und Untersuchungen (Pressestellen: 27 Prozent; Agenturkunden: 23 Prozent). Knapp ein Viertel aller befragten PR-Verantwortlichen hat für 2012 zusätzliches Geld für die Produktion von Broschüren und Flyern sichergestellt. (Unternehmen: 24 Prozent,
Agenturkunden: 21 Prozent).