Wege aus der Stressfalle

Wege aus der Stressfalle Cornelius Weiß

Was können wir tun, um den Folgen von Dauerstress und Schlafmangel vorzubeugen? Darüber diskutierte die Landesgruppe Berlin-Brandenburg im digitalen DPRG-Talk am 7. Juni mit dem Mediziner Cornelius Weiß.

Eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov aus dem April 2021 hat ergeben, dass die Menschen sich in Zeiten von Corona dieses Jahr gestresster fühlen als noch in 2020. Damals sagten 17 Prozent, sie fühlten sich mehr im Stress als vorher, 2021 sagen 31 Prozent, gestresster zu sein, 14 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. 51 Prozent merken aktuell keine Veränderung ihres Stress-Levels durch Corona.

 

Druck, Zeitnot, Ellbogen-Mentalität: Dauerstress und Schlafmangel stören das Arbeitsgedächtnis und verringern unsere Kapazität. Gerade wir Kommunikator*innen schütten viel Adrenalin, Noradrenalin und Corticoide aus - wir eilen mit steigender Herzfrequenz und Durchblutung zum nächsten (virtuellen) Termin.

 

Diejenigen, die 2021 angeben, gestresster zu sein als vor der Corona-Pandemie, sind laut YouGov häufiger zwischen 35 und 44 Jahre alt (21 Prozent vs. 15 Prozent der Gesamtbevölkerung). Unter den Gestressteren sind nur 27 Prozent älter als 55 Jahre (vs. 41 Prozent der Gesamtbevölkerung).

Während wichtiger Tätigkeiten lenkt uns dann entweder aktiv oder passiv das Smartphone ab und abends haben wir zwar unheimlich viel getan, aber das Gefühl, nichts wirklich erledigt zu haben. Was macht der Dauerstress, der durch den modernen Wandel unserer Gesellschaft via Smartphone und Internet so tief in uns verankert ist, dass wir ihn kaum mehr als etwas Externes wahrnehmen, mit unserem Hirn und Körper?

 

Im Gespräch mit Landesvorsitzenden André Puchta und Gästen der Vereinigung Berliner Pressesprecher gab Cornelius Weiß Antworten auf die drängendsten Fragen. Darauf, was Karriere und das Dauer-On-Sein wert sind, wenn wir uns dadurch tagein, tagaus gestresst fühlen. Aber auch darauf, inwieweit sich das eigene Leben ändert, wenn wir lernen, uns abzugrenzen.

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