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„Frankfurter Neue Presse“ trennt sich von Chefredakteur Joachim Braun

Miteigner Max Rempel wird die Redaktion nun allein führen.

Frankfurt/Main (dpa) − Zwei Wochen nach dem Gesellschafterwechsel bei der Mediengruppe Frankfurt verlässt Chefredakteur Joachim Braun die „Frankfurter Neue Presse“ (FNP). Der 52-Jährige und die neuen Eigentümer des Blattes hätten unterschiedliche Ansichten zur Strategie für die Regionalzeitung, teilte der Verlag am Freitag mit. Miteigner Max Rempel wird die Redaktion nun allein führen. Seit Anfang April stand der 38-Jährige als Co-Chefredakteur Braun zur Seite. Die Trennung sei im Einvernehmen erfolgt, heißt es in der Mitteilung.

Braun war im Februar 2016 von der Tageszeitung „Nordbayerischer Kurier“ in Bayreuth als Chefredakteur zur FNP gewechselt. Er hat das Blatt organisatorisch und inhaltlich umgebaut. In seiner Amtszeit investierte der Verlag rund eine Million Euro in einen neuen Newsroom. Anfang April 2018 hat die Zeitungsholding Hessen (ZHH) die Mediengruppe Frankfurt von der Fazit-Stiftung übernommen und damit neben der FNP auch die „Frankfurter Rundschau“ (FR).

Die ZHH gehört mehrheitlich der Verlagsgruppe Ippen sowie der MDV-Mediengruppe der Gießener Verlegerfamilie Rempel. Max Rempel ist seit 2011 Geschäftsführer und seit 2013 Chefredakteur des Mittelhessischen Druck- und Verlagshauses mit den Zeitungen „Gießener Allgemeine“, „Alsfelder Allgemeine“, „Wetterauer Zeitung“.

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