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Burda Media schließt Print-Redaktion von „Fit for Fun“

Die Produktion der Inhalte werde an die Redaktionsagentur mar10-media GmbH ausgelagert, teilte Hubert Burda Media mit. 24 Journalisten sind von der Schließung betroffen.

München/Hamburg (dpa) − Burda Media hat für das Magazin „Fit for Fun“ weitreichende Veränderungen angekündigt. Die Print-Redaktion mit 24 Mitarbeitern werde aufgelöst und die Produktion der journalistischen Inhalte an die Redaktionsagentur mar10-media GmbH ausgelagert, teilte Hubert Burda Media am Montag in München mit. Für die Betroffenen sollen sozialverträgliche Lösungen gefunden werden. Die ehemalige Profi-Kickboxerin und Ärztin Christine Theiss (38) wird Herausgeberin. Zuvor hatte der Branchendienst „Werben & Verkaufen“ darüber berichtet.

Der Geschäftsführer von BurdaNews, Burkhard Graßmann, sagte: „Christine Theiss verkörpert als Expertin für Fitness und ehemalige Leistungssportlerin die Werte von „Fit for Fun“. Wir sind überzeugt, dass sie der Marke wichtige neue Impulse für die Zukunft geben kann.»

Graßmann erklärte zur Schließung der Print-Redaktion: „Wir haben uns mit dem Schritt, die Produktion der Print-Inhalte von „Fit for Fun“ an eine externe Redaktion zu geben, sehr schwergetan. Wir wollen die Marke „Fit for Fun“ in die Zukunft führen, daher ist diese Entscheidung unvermeidbar.“ Der Markt wird den Angaben nach zunehmend von digitalen Angeboten bedient. Im dritten Quartal 2018 wurden nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) rund 105 000 Exemplare verkauft, das waren 14 000 weniger als ein Jahr zuvor.

Marina Friedt, Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) Hamburg, teilte zur Ankündigung des Verlags mit: „Das ist eine extrem unsportliche Entscheidung von Burda.“ Die bestehende Redaktion könne und müsse im Rennen bleiben.

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