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Ferag auf der World Publishing Expo

Ferag auf der World Publishing Expo

Zeitungsempfänger können künftig individuelle Beilagenkollektionen

erhalten.

Hinwil - Die heute investierenden Betriebe erwarten von ihrer Versandraum-Technologie spürbaren Mehrwert, sprich Zusatznutzen. Unter dem Dachbegriff „Zusatzeinrichtungen für Zusatznutzen“ lassen sich deshalb die Hefttrommel Ferag StreamStitch, die Schneidtrommel Ferag SNT-50, der MemoStick- und Kartenspender Ferag TriLiner und die Dreifalz-Anlage Ferag StreamFolder subsummieren. Sie sind so aufeinander abgestimmt, dass die Flexibilität der Produktionsanlagen und die damit verbundene Produktpalette exponentiell wachsen kann.

 

Für jeden Empfänger eine individuelle Beilagenkollektion

 

Die Ferag-Technik – mit den aus Einzelgreifern bestehenden Taktfördersystemen und den Verarbeitungsstationen, die Zeitungsexemplare oder Beilagen ebenfalls in einzelnen Fächern und Greifern führen – bildet die Grundlage für ein Zukunftsprojekt: das personifizierte Einstecken. Beilagenkollektionen sollen künftig für jeden Empfänger einer Zeitungsausgabe individuell gebildet werden können.

 

Hardware-technisch wurde jetzt erstmals der Versandraum einer Druckerei in der Schweiz komplett mit der „Referenzklammer-Technologie“ ausgerüstet, dank der jedes Zeitungsexemplar mit seiner Beilagenkollektion konkret adressiert und verfolgt werden kann. Alle Ferag-Einstecksysteme neuester Generation sind für die individuelle Zusammenstellung der Kollektion vorbereitet. Sobald eine einzelne Beilage vom Stapel abgezogen wird, ist sie bereits fix einer Zustelladresse zugeordnet.

 

Ferag rechnet damit, in den kommenden zwei bis drei Jahren bei seinem Pilotkunden auch die softwaretechnischen Voraussetzungen zur Realisierung konkreter Projekte zu schaffen. Eine entsprechende Softwarelösung ermöglicht dann die "garantierte Personalisierung" und die gangfolgensortierte Bildung der Pakete.

 

Retrofit, Revisionen und die DGUV-Prüfung

 

Da die Weiterverarbeitung in vielen Zeitungsbetrieben heutzutage den größten Mehrwert erwirtschaftet, ist die ständige Verfügbarkeit der Systeme mitentscheidend für den Erfolg der Unternehmung. Ferag bietet deshalb maßgeschneiderte Servicepakete und Retrofit-Konzepte an, um diese Verfügbarkeit auf lange Sicht zu gewährleisten. Für Deutschland umfasst der Ferag-Service mittlerweile auch die DGUV-Folgeprüfungen für die Versandraum-Systeme („Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“).

 

Während der langen Lebensdauer vieler Ferag-Systeme kann es vorkommen, dass Hardware-Komponenten, etwa bei der Steuerungselektronik, nicht mehr verfügbar sind. Durch entsprechende Retrofit-Massnahmen können ältere, oft mechanisch absolut zuverlässige Systeme eine Laufzeitverlängerung erfahren. Gegenstand vieler Retrofit-Maßnahmen ist derzeit etwa die zentrale Liniensteuereinheit PRA-PC, die Funktionen wie das regionalisierte Einstecken, die Einzeladressierung der Produkte per Inkjet oder die programmierte Paket-Produktion ermöglicht. Seit 2013 bietet die Ferag ihren Kunden das Nachfolgemodell PRA-Plus an, die mit dem Internet-Adressierprotokoll IPv6 und modernen Netzwerkarchitekturen voll kompatibel ist.

 

Zu den mechanisch am stärksten beanspruchten Komponenten jeder Einsteckanlage gehören die JetFeeder Anleger, für die Ferag mit Retrofit-Pakete anbietet. Entsprechend einem "Ampel"-Konzept (rot/gelb/grün je nach Dringlichkeitsstufe) werden dabei die Verschleißteile des Gesamtsystems nach und nach ersetzt und so auch umfangreiche JetFeeder-Konfigurationen für die kommenden Jahre "fit gemacht". Etwas, das für viele Zeitungsdruckereien sinnvoll sein kann.

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