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Journalist soff für die Wissenschaft

Professor Shaughnessy Bishop-Stall machte seinen Körper zum Alkohol-Labor, berichtet die „Bild“.

Toronto – Ein Glühwein zu viel und noch ein paar Bockbiere als Draufgabe, weil es eh schon egal ist. Nächsten Tag brummt dann der Schädel. Viele kennen das. So auch Prof. Shaughnessy Bishop-Stall.

 

Der Journalismus-Professor an der Uni Toronto soff zehn Jahre lang, um nächsten Morgen die besten Mittel gegen einen Kater zu testen. „Aale, eingelegte Schafsaugen, in Kaffee aufgelöste Zigaretten, Limetten-Scheiben in der Achselhöhle und das gute alte Konterbier“, schreibt bild.de.

 

„Wir machen überall wissenschaftliche Fortschritte … nur bei diesem seltsamen, kleinen Phänomen nicht“, erklärte der Kanadier der „New York Post“. So soff er nicht nur in seiner eigenen Bar, er machte auch Forschungsreisen. Eine führte ihn nach Berlin. Dort verlor er Pass und Bargeld und musst eine Woche länger bleiben als geplant.

 

Und um sich dem Problem noch wissenschaftlicher zu nähern, schüttete der heute 44-Jährige nicht einfach wahllos Getränke in sich hinein. Vielmehr unternahm er seine Studien streng getrennt nach Alkoholsorte. Auch wissenschaftliche Unterstützung fand er bei langen Partynächten.

 

Und das Ergebnis seiner aufopfernden Wissenschaft? Eine hohe Dose (1,5 Milligramm) einer Aminosäure genannt N-acetylcysteine soll helfen. Die Vitamine B1, B6 und B12 unterstützen die Aminosäure zusätzlich bei ihrer Arbeit. 

 

Natürlich gibt es Bishop-Stalls wissenschaftlichen Erkenntnisse auch nachzulesen.