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dpa

„New York Times“ erhält Marion Gräfin Dönhoff Preis

Die „New York Times“ setze seit Jahrzehnten internationale Maßstäbe in der Gestaltung und Weiterentwicklung des Qualitätsjournalismus, lautet die Begründung.

Hamburg (dpa) − Die „New York Times“ wird als einflussreichste Tageszeitung der Welt und Leuchtturm der Vernunft und der Aufklärung mit dem Marion Gräfin Dönhoff Preis ausgezeichnet. Das teilte die „Zeit“-Verlagsgruppe am Montag in Hamburg mit. Die „New York Times“ setze seit Jahrzehnten internationale Maßstäbe in der Gestaltung und Weiterentwicklung des Qualitätsjournalismus. Das Blatt habe im Rahmen ihres „Project 2020“ fünf Millionen Euro in neue Stellen investiert und im ersten Quartal einen Rekordzuwachs von 300 000 digitalen Abonnements verzeichnet. Chefredakteur Dean Baquet wird den mit 20 000 Euro dotierten Preis am 3. Dezember im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg entgegennehmen. Die Laudatio hält Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Der Marion Gräfin Dönhoff Förderpreis geht an die Bürgerbewegung Pulse of Europe. Die Initiative engagiere sich gegen Populismus und Nationalismus und mache damit all jenen Mut, die ihre Zukunft in einem vereinten, demokratischen Europa sehen, heißt es in der Mitteilung. Die Dönhoff-Preise werden zum 15. Mal zur Erinnerung an die frühere „Zeit“-Herausgeberin für internationale Verständigung und Versöhnung verliehen.