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dpa

Spiegel-Geschäftsführer sieht Mediengruppe auf gutem Weg

Das Medienhaus hatte eine „Agenda 2018“ aufgelegt, die dauerhaft Einsparungen von rund 15 Millionen Euro vorsieht und mit dem Abbau von 150 Stellen verbunden war.

Hamburg (dpa) − Die Mediengruppe um das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ ist mit ihrem Sparprogramm nach eigenen Angaben auf gutem Weg. „Wir kommen schneller voran als geplant, auf allen Feldern“, sagte der Geschäftsführer des Hamburger Spiegel-Verlags, Thomas Hass, dem Medien-Fachmagazin „Horizont“ (EVT: Donnerstag). „So konnten wir 2016 unsere Kosten bereits um 9 Millionen Euro reduzieren; in diesem Jahr kumuliert sich das auf voraussichtlich über 13 Millionen Euro.“ Der Weg, den die Gruppe vor 15 Monaten eingeschlagen habe, sei richtig.

Das Medienhaus hatte eine „Agenda 2018“ aufgelegt, die dauerhaft Einsparungen von rund 15 Millionen Euro vorsieht und mit dem Abbau von 150 Stellen verbunden war. Den Angaben des Geschäftsführers zufolge will die Mediengruppe mit neuen Produkten bis 2019 rund 20 Millionen Euro Umsatz erzielen. „Nie war mehr Anfang als jetzt“, sagte Hass dem Fachmagazin. Am Dienstag hatte die Gruppe die kostenpflichtige digitale Tageszeitung „Spiegel Daily“ gestartet.

2016 ging der Umsatz der Spiegel-Gruppe um 3,6 Prozent auf 269,5 Millionen Euro zurück. Der Jahresüberschuss wird mit 26,4 Millionen Euro beziffert.