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„stern“-Chefredakteur Schmitz äußert sich zur umstrittenen „Spiegel“-Titelgeschichte

„stern“-Chefredakteur Schmitz äußert sich zur umstrittenen „Spiegel“-Titelgeschichte Gregor Peter Schmitz (Foto: Daniela Kreisel)

Er habe Mitleid empfunden, schreibt er in seinem Editorial.

„stern“-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz äußert sich zur umstrittenen „Spiegel“-Titelgeschichte über den AfD-Politiker Ulrich Siegmund. In seinem Editorial beschreibt er zunächst, dass er mit den „Spiegel“-Kollegen mitgelitten habe, die für das Cover „regelrecht verkloppt“ wurden. Er hatte 2023 Ähnliches erlebt, nachdem er ein Interview mit AfD-Chefin Alice Weidel auf den Titel gehoben hatte. Damals gab es auch prominente Kritik vom „Spiegel“. In die Debatte um den umstrittenen „Spiegel“-Titel wolle er nicht einsteigen. „Menschen, die auf demokratischem Wege an die Macht kommen wollen, jedoch wenig Interesse zeigen, demokratische Spielregeln einzuhalten, sind eine große Gefahr“, schreibt er allerdings. Der „stern“ und seine Autoren plädieren für einen zuversichtlichen statt für einen ängstlichen Umgang mit der AfD: „Das tun viele im Kleinen, Demokratieprojekte, auch Lokalzeitungen, die dafür mutiger sein müssen als wir überregionalen Medien.“

 

 

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