Journalistenpreise
Newsroom – Georg Taitl

Andere Zeiten zeichnet drei journalistische Arbeiten aus

Der erste Preis geht an Kokutekeleza Musebeni für ihre Dokumentation „Zu früh erwachsen“. Wer sonst noch ausgezeichnet wird.

Hamburg – Der Andere-Zeiten-Journalistenpreis 2026 geht an die Journalistin und Filmemacherin Kokutekeleza Musebeni für ihre Dokumentation „Zu früh erwachsen“ aus der ZDF-Reihe „37° Leben“. Das teilte der Verein Andere Zeiten mit. Insgesamt wurden 89 Arbeiten für den Preis eingereicht.

 

Den zweiten Preis erhält der freie Autor Viktar Vasileuski für seine Ich-Reportage „Wie krass kompliziert es ist, ein Deutscher zu werden“, die bei Zeit online erschienen ist. Mit dem dritten Preis werden Reporter Martin Zinggl und Fotografin Anush Babajanyan für die GEO-Reportage „Die Eine für alle“ ausgezeichnet.


Das diesjährige Thema lautete „Geschichten vom Danken und Ernten“. Nach Angaben der Jury erzählt Musebenis Dokumentation von zwei jungen Frauen, die früh Verantwortung übernehmen müssen, und zeige das System der Jugendhilfe aus der Perspektive der Betroffenen. Vasileuski schildert in seiner Reportage die Erfahrungen seiner Einbürgerung in Deutschland. Zinggl porträtiert eine Ärztin in der Mongolei, die sich für den Kampf gegen Hepatitis engagiert.


Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Die Auszeichnungen werden am 10. September in Hamburg verliehen. Mit dem Journalist würdigt der gemeinnützige Verein Andere Zeiten journalistische Arbeiten, die sich mit Fragen von Verantwortung, Zugehörigkeit und Solidarität befassen.

 

 

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