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Leuchtturm-Preis: „Spiegel“-Recherche zu Collien Fernandes ausgezeichnet

Wer die Auszeichnung erhält.

Hamburg – Das Team einer „Spiegel“-Recherche über digitale sexualisierte Gewalt erhält den Leuchtturm-Preis 2026 von Netzwerk Recherche. Ausgezeichnet werden die Journalistinnen und Journalisten Lukas Eberle, Roman Höfner, Max Hoppenstedt Heinrichs, Juliane Löffler, Marvin Milatz und José Bautista.

 

Die prämierte Titelgeschichte erschien im März 2026. Darin erhebt die Moderatorin Collien Fernandes Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Über Jahre hinweg sollen erotische Bilder und Videos verschickt worden sein, die den Eindruck erweckten, sie zeigten Fernandes. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung; er hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

 

Daniel Drepper, Vorsitzender von Netzwerk Recherche, würdigte die Arbeit als besonders sorgfältige Recherche. Solche Veröffentlichungen seien wichtig für gesellschaftliche Debatten darüber, „wie wir miteinander leben wollen“. Der Leuchtturm zeichne Recherchen aus, die öffentliche Diskussionen voranbringen.

 

Der Leuchtturm-Preis wird von Netzwerk Recherche einmal jährlich für besondere publizistische Leistungen vergeben. Ausgezeichnet werden Recherchen, die für den öffentlichen Diskurs von besonderer Bedeutung sind und häufig wenig beachtete Themen aufgreifen.

 

Die Preisverleihung findet am 13. Juni 2026 im Rahmen der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche beim NDR in Hamburg statt.

 

 


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