Journalistenpreise
Newsroom – Georg Taitl

Recherche zu Kokainkonsum im ländlichen Raum ausgezeichnet

Tobias Fenneker von Radio Hochstift und Mareike Gröneweg von der „Neuen Westfälischen“ erhalten den Audiopreis 2026 in der Kategorie „Information“. Ausgezeichnet wurde eine gemeinsame Recherche zum Kokainkonsum im Hochstift.

Köln – Tobias Fenneker von Radio Hochstift und Mareike Gröneweg von der „Neuen Westfälischen“ haben den Audiopreis 2026 in der Kategorie „Information“ gewonnen. Der vom DJV-NRW gestiftete Preis würdigt ihre gemeinsame Recherche zur Frage, wie stark Kokain im Hochstift konsumiert wird.

 

Für die Recherche führten die beiden Journalisten Gespräche mit Konsumenten, Polizisten, Sozialarbeitern und Ärzten. Hinzu kamen ein Abwassermonitoring und eine Graphic Novel. Die Ergebnisse wurden in einer gemeinsamen Themenwoche im Lokalradio und in der Tageszeitung veröffentlicht.


Die Jury bezeichnete die Arbeit als „herausragende crossmediale Arbeit“. Die Recherche habe ein gesellschaftliches Problem in den Alltag der Menschen vor Ort gebracht, ohne zu dramatisieren.


Der Audiopreis wurde am 25. September in der Kölner Wolkenburg vor rund 200 geladenen Gästen verliehen. In insgesamt acht redaktionellen Kategorien wurden Preise mit jeweils 2.000 Euro vergeben. Weitere ausgezeichnete Beiträge befassten sich mit dem Thema Down-Syndrom bei Radio Lippewelle Hamm sowie mit dem Leben im Hospiz bei Radio Bonn/Rhein-Sieg. In diesem Jahr wurden erstmals auch die Campusradio-Preise bei der Veranstaltung verliehen.

 

Der Audiopreis zeichnet seit 2020 redaktionelle Beiträge und Werbung im privaten Audiobereich in Nordrhein-Westfalen aus. Bis 2020 gab es eine „Hörfunkpreisverleihung“ ausschließlich für den NRW-Lokalfunk.

 

Die Website www.journalistenpreise.de gibt Auskunft über mehr als 500 Journalistenpreise und Stipendien. Der nächste kostenlose Newsletter erscheint Anfang Oktober.


 

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