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B.Z.-Kolumnist Gunnar Schupelius verabschiedet sich nach 21 Jahren

B.Z.-Kolumnist Gunnar Schupelius verabschiedet sich nach 21 Jahren Gunnar Schupelius (Foto: IMAGO / Stefan Zeitz)

Nach eigenen Angaben war Schupelius während seiner Zeit als Kolumnist wiederholt Anfeindungen und Bedrohungen von Linksextremisten ausgesetzt.

Berlin – Der langjährige B.Z.-Kolumnist Gunnar Schupelius beendet seine Tätigkeit bei der Zeitung. In einem Abschiedsbeitrag teilte er mit, dass er die B.Z. nach 21 Jahren verlässt. Während dieser Zeit habe er an jedem Werktag die Kolumne „Mein Ärger – Der gerechte Zorn“ geschrieben.

 

Nach eigenen Angaben veröffentlichte Schupelius insgesamt 4.563 Kolumnen. Darin habe er sich kritisch mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Berlin auseinandergesetzt. Seine Kritik begründete er mit seiner Verbundenheit zur Stadt, in der er geboren wurde und lebt.

 

In seinem Abschiedsbeitrag betont Schupelius die Bedeutung von Debatten und Meinungsvielfalt. Ziel seiner Kolumnen sei es gewesen, Diskussionen anzustoßen und unterschiedliche Sichtweisen zur Sprache zu bringen. Dabei habe er stets auf Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern reagiert.

 

Zugleich berichtet der Journalist von persönlichen Anfeindungen während seiner Zeit als Kolumnist. Nach seinen Angaben sei er über Jahre bedroht worden. Er macht dafür vor allem Linksextremisten verantwortlich und verweist auf zwei Brandanschläge auf seinen Privatwagen. Zudem habe es politische Kritik an seiner Arbeit gegeben.

 

Schupelius schreibt, seine Kolumne sei in den ersten Jahren häufig als laut und zugespitzt wahrgenommen worden. Heute werde sie nach seiner Darstellung teilweise als Stimme der Vernunft bezeichnet. Als journalistisches Vorbild nennt er den Schriftsteller Hans Christian Andersen.

 

Zum Abschluss dankte Schupelius der B.Z. sowie ihren Leserinnen und Lesern. Zugleich kündigte er an, künftig an anderer Stelle publizistisch tätig zu sein.

 

 

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