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Rüdiger Oppers mit 65 Jahren gestorben: Ehemaliger NRZ-Chefredakteur prägte Journalismus und Engagement

Rüdiger Oppers mit 65 Jahren gestorben: Ehemaliger NRZ-Chefredakteur prägte Journalismus und Engagement Rüdiger Oppers (Foto: IMAGO / Funke Foto Services)

Oppers prägte die Redaktion von 2007 bis 2013, engagierte sich für Kulturprojekte wie das Moerser Jazz-Festival und wirkte später als Unternehmenssprecher und Botschafter im Behindertensport.

Moers/Rhein-Ruhr – Im Alter von 65 Jahren ist Rüdiger Oppers, ehemaliger Chefredakteur der „Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung“ (NRZ), verstorben. Gebürtig aus Moers stammend, führte Oppers die Redaktion von 2007 bis 2013 und prägte in dieser Zeit den lokalen und regionalen Journalismus entscheidend mit.

 

Seine journalistische Laufbahn begann in der Lokalredaktion seiner Heimatstadt, wo er erste Texte verfasste. Ab den frühen 1980er-Jahren arbeitete er für das WDR-Landesstudio, unter anderem als Moderator der „Aktuellen Stunde“. Parallel engagierte er sich für das Moerser Jazz-Festival, das sowohl vom WDR als auch von der NRZ unterstützt wurde. 1998 übernahm Oppers die Position des Unternehmenssprechers beim WDR unter Intendant Fritz Pleitgen.

 

2007 kehrte Oppers zur NRZ zurück, zunächst als stellvertretender Chefredakteur unter Richard Kiessler, ab Dezember desselben Jahres dann als Chefredakteur. Unter seiner Leitung entstanden unter anderem eine Kinderseite und der Verein „Klartext für Kinder“. Zudem betreute er die TV-Aktivitäten des Verlages und kommentierte politische sowie kirchliche Themen.

 

Nach seiner Zeit bei der NRZ wechselte Oppers 2014 als Sprecher zum Essener Chemieunternehmen Evonik, wo er bis April 2016 tätig war. 2023 wurde er zum Botschafter der Stiftung Behindertensport berufen. „Sport gibt in allen Lebenslagen neuen Mut und Kraft – das habe ich selbst erlebt“, erklärte er damals.

 

 

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