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Newsroom - Medium Magazin/Olivia Samnick

„Bei uns ist ein Bild ein journalistisches Argument, keine Dekoration“

„Bei uns ist ein Bild ein journalistisches Argument, keine Dekoration“ Maxim Sergienko (Foto: Jörg Müller)

Maxim Sergienko vom „Spiegel“ im Interview im „Medium Magazin“.

Foto-Budgets schrumpfen, der Produktionsdruck wächst und noch dazu drängen KI-Fakes auf den Markt: Maxim Sergienko arbeitet seit mehr als zwei Jahrzehnten in Bildredaktionen verschiedener Medien und beobachtet, wie sich die Arbeit von diesen verändert hat. Mit welchen Strategien der heutige Ressortleiter der „Spiegel“-Bildredaktion journalistische Standards und das Vertrauen in Bilder bewahren will, erzählt er im Interview mit dem Medium Magazin.

 

Herr Sergienko, welchen Wert hat eine Bildredaktion wie Ihre im Jahr 2026?

 

Maxim Sergienko: Eine gute Bildredaktion ist Teil unseres journalistischen Selbstverständnisses. Sie sorgt dafür, dass Bilder glaubwürdig sind, und prägt, wie der „Spiegel“ wahrgenommen wird. Es geht darum zu fragen: Trägt dieses Bild die Geschichte wirklich? Bei uns ist ein Bild ein journalistisches Argument, keine Dekoration. Vertrauen entsteht nicht nur durch Texte, sondern auch durch Bilder. Ein gutes Bild erzählt, erklärt und zeigt, worauf es ankommt.

 

Sie nennen die Bildredaktion Teil Ihres journalistischen Selbstverständnisses. Vor welchen Herausforderungen stehen Sie als Ressortleiter der „Spiegel“-Bildredaktion .... (Fortsetzung im Medium Magazin)

 

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