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US-Regierung verweigert deutschen Journalisten Akkreditierung für G20-Finanzministertreffen

US-Regierung verweigert deutschen Journalisten Akkreditierung für G20-Finanzministertreffen Lars Klingbeil (Foto: IMAGO-IMAGES/Political Moments)

Die Bundesregierung intervenierte zuvor auf hoher diplomatischer Ebene für die Zulassung der Medienschaffenden, blieb dabei aber weitgehend erfolglos.

Die US-Regierung verweigert mehreren Journalisten aus Deutschland die Akkreditierung für das G20-Finanzministertreffen in den USA. Sie reisen gemeinsam mit Finanzminister Lars Klingbeil. Das US-Finanzministerium schloss unter anderem Vertreter der Nachrichtenagentur Bloomberg und des „Wall Street Journal“ aus. Die Bundesregierung intervenierte zuvor auf hoher diplomatischer Ebene für die Zulassung der Medienschaffenden, blieb dabei aber weitgehend erfolglos. Lediglich der Berliner Korrespondent der „New York Times“ erhielt seine Akkreditierung nach einer anfänglichen Ablehnung. Delegationskreise nennen das Vorgehen der USA „beispiellos“ und „inakzeptabel“.

 

Im Zuge dessen hat der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) den Vizekanzler Lars Klingbeil aufgefordert, sich bei dem G20-Treffen für die Akkreditierungen kritischer Medien einzusetzen. Die verweigerten Akkreditierungen seien ein klarer Verstoß gegen die Pressefreiheit. „Dazu darf der deutsche Vizekanzler nicht schweigen.“ Der DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass die Trump-Administration auf Kriegsfuß mit kritischen Medienschaffenden stehe: „Millionenklagen Trumps gegen das Wall Street Journal, die New York Times und die britische BBC zeigen, dass er seine Kritiker im Journalismus in die Knie zwingen will.“ Darüber dürfe die internationale Politik nicht achselzuckend hinwegsehen, so Beuster.

 

 

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