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Newsroom – Georg Taitl

NZZ startet KI-Assistenten für journalistische Inhalte

Die „Neue Zürcher Zeitung“ macht ihre Artikel mit einem KI-Assistenten interaktiv. Abonnenten können Fragen zu veröffentlichten Inhalten stellen und sich Zusammenhänge erklären lassen. Wie das neue Angebot „FragNZZ“ funktioniert.

Zürich – Die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) hat am 7. Oktober den KI-gestützten Assistenten „FragNZZ“ gestartet. Die Chatfunktion ist in die NZZ-App und die Website nzz.ch integriert. Sie ermöglicht es Abonnentinnen und Abonnenten, Fragen zu journalistischen Beiträgen zu stellen, Hintergründe zu recherchieren und Themen zu vertiefen.

 

Anders als allgemeine KI-Chatbots greift „FragNZZ“ nach Angaben des Verlags ausschließlich auf bereits veröffentlichte redaktionelle Inhalte der NZZ zurück. Die Nutzer können sich beispielsweise aktuelle Ereignisse erklären lassen oder gezielt nach Beiträgen einzelner Redakteurinnen und Redakteure fragen.

Zum Start umfasst die Wissensbasis das NZZ-Archiv seit 2018. In einem nächsten Schritt soll der Zugriff auf sämtliche Onlineinhalte seit dem Start von nzz.ch im Jahr 1997 ausgeweitet werden.

 

„Wie Menschen Informationen suchen und nutzen, verändert sich mit KI“, sagt Eva Günther, Leiterin Digitale Produkte der NZZ. Mit dem Assistenten wolle der Verlag den Nutzern ermöglichen, journalistische Inhalte nicht nur zu lesen, zu hören oder zu sehen, sondern auch gezielt mit ihnen zu interagieren.

 

Die Betaversion steht zunächst Nutzern mit einem „NZZ Pro“-Abonnement sowie Print- und E-Paper-Abonnenten mit inkludiertem Digitalzugang zur Verfügung. Die Erfahrungen aus der Testphase sollen in die Weiterentwicklung einfließen. Nach eigenen Angaben ist die NZZ das erste Schweizer Medienhaus, das einen solchen Zugang zu seinen journalistischen Inhalten anbietet.

 

 

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