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Riesen-Ärger für "Mittelbayerische Zeitung": Google setzt Zeitung auf "Blacklist"

Hackerattacke Grund für Warnhinweis.

Regensburg - Keine einzige Meldung bei Google News, ein riesiger Warnhinweis auf Google. Der amerikanische Suchmaschinengigant hat die Webseite der "Mittelbayerischen Zeitung" aus Regensburg kurzfristig als "Malware" tituliert. Der Warnhinweis begrüßt seit heute Morgen jeden Besucher, der die Seite besuchen möchte.

Laut "MZ"-Redaktion habe sie den Grund für den Warnhinweis für www.mittelbayerische.de bereits gefunden und behoben.

 

Mit diesem Warnhinweis verhindert Google aktuell noch einen direkten Besuch von "Mittelbayerische Zeitung" im Web. Die Regensburger Redaktion hofft, dass der Warnhinweis noch in den nächsten Stunden verschwindet. 

 

 

In einer Erklärung der "Mittelbayerischen Zeitung" heißt es: "Bei der Seitenüberprüfung wurden 16 von 1493 Seiten als potentieller Träger von Malware eingestuft. Ursache war offensichtlich eine Hackerattacke auf unseren Anzeigenserver, der umgehend abgeschaltet wurde. Unser Website wird aktuell neu von Google geprüft – wir rechnen damit, dass der Warnhinweis bald nicht mehr auftaucht.

Zudem betont die "MZ"-Redaktion: "Gleichzeitig ist bisher kein Fall bekannt, in dem tatsächlich Malware übertragen wurde – auch die Überprüfung mit entsprechender Software hat bisher keine Hinweise auf irgendeine Art von Schadsoftware gegeben. Die Sicherheit unserer digitalen Produkte und ihrer Nutzer hat für uns höchste Priorität. Wir bitten um Entschuldigung für alle Unannehmlichkeiten."

Die "Mittelbayerische Zeitung" (Gründungsjahr: 1945) erscheint in und um Regensburg in einer verkauften Auflage von 112.933 Exemplaren (IVW, 3/2013). Chefredakteur ist Manfred Sauerer, Herausgeber Peter Esser.

Bülend Ürük