Vermischtes
Newsroom – Georg Taitl

„Augsburg checkt’s“ wird auf weitere Städte ausgeweitet

Das Faktencheck-Projekt gegen Desinformation geht in die zweite Runde. Nach Augsburg wird die Kampagne künftig auch in Kempten, Konstanz und Würzburg eingesetzt. QR-Codes führen direkt zu geprüften Faktenchecks der Deutschen Presse-Agentur.

Augsburg – Das 2025 gestartete Projekt „Augsburg checkt’s“ wird ausgeweitet. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Augsburg soll die Kampagne gegen Desinformation künftig auch in Kempten, Konstanz und Würzburg zum Einsatz kommen. In Kempten läuft die Initiative unter dem Namen „Kempten checkt’s“.

 

Das Konzept setzt auf QR-Codes, die unter anderem in Straßenbahnen, Schaufenstern und öffentlichen Einrichtungen angebracht werden. Sie führen direkt zu Faktenchecks der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Checks folgen einem einheitlichen Muster: Welche Behauptung steht im Raum? Welche Hinweise sprechen für eine Manipulation? Und was lässt sich tatsächlich belegen?

 

Zum Projekt gehören die Günter Holland Journalistenschule, die dpa, die Stadt Augsburg und die Stadtwerke Augsburg. Für „Augsburg checkt’s“ erhielt die Initiative den Digital Media Award in der Kategorie „Best in Countering Desinformation“. Nach Angaben der Projektbetreiber zählt sie damit derzeit europaweit zu den Vorzeigeprojekten im Bereich Faktencheck und Desinformation.

 

Die zweite Runde fällt in eine Phase, in der manipulierte Inhalte und KI-generierte Fakes weiter an Bedeutung gewinnen. „KI-Fakes zu erkennen, wird eine immer wichtigere Alltagskompetenz“, sagt Sascha Borowski, Redaktionsleiter der „Allgäuer Zeitung“.

 

 

 

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