Vermischtes
Newsroom – Björn Czieslik

BKA stellte Rolle von RTL-Reporterin bei Undercover-Recherche infrage

Das Bundeskriminalamt soll der RTL-Reporterin Angelique Geray laut „Süddeutscher Zeitung“ während einer Undercover-Recherche eine aktive Einflussnahme vorgeworfen haben. RTL weist die Darstellung zurück.

Berlin – Das Bundeskriminalamt soll RTL Deutschland-Reporterin Angelique Geray in einem internen Vermerk vorgeworfen haben, bei ihrer Undercover-Recherche in der Neonazi-Szene die Rolle der unbeteiligten Beobachterin verlassen zu haben, schreibt Stefan Niggemeier in der „Süddeutschen Zeitung“. Demnach soll sie in Chats versucht haben, einzelne, teils minderjährige Akteure und damit das Handeln der Gruppe zu beeinflussen.

 

RTL widerspricht der Darstellung. Der Vorwurf bestehe seit einem Jahr nicht mehr. Zudem gebe es inzwischen Urteile, die die Haltung des Senders bestätigten. Seitens der ermittelnden Behörde habe „zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise der Verdacht“ bestanden, Geray habe sich „strafrechtlich relevant an einer terroristischen Vereinigung beteiligt“, teilte eine Sprecherin mit. Die Reporterin sei im gesamten Verfahren daher „ausschließlich als Zeugin geführt“ worden.

 

Ein geplanter Brandanschlag auf eine Asylunterkunft konnte laut RTL durch einen rechtzeitigen Hinweis von Geray an die Polizei verhindert werden.

 

 

 

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