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Claus Kleber verteidigt Nicola Albrecht nach KI-Skandal

Nach einem fehlerhaften Beitrag im „heute journal“ mit einem KI-generierten Video verteidigt der frühere Moderator die betroffene Korrespondentin und warnt vor einer „Atmosphäre der Angst“ in den Redaktionen.

Berlin – Nach der Kritik an einem fehlerhaften „heute journal“-Beitrag hat sich der langjährige Moderator Claus Kleber schützend vor die abberufene USA-Korrespondentin Nicola Albrecht gestellt. „Ihr ist ein schlimmer Fehler passiert, wie er in unserem Geschäft auch den Besten passieren kann. Ich weiß, wovon ich spreche“, sagte Kleber dem „Tagesspiegel“.

 

In dem am 15. Februar ausgestrahlten Beitrag über die US-Einwanderungsbehörde ICE war ein KI-generiertes Fake-Video von einer Festnahme gezeigt worden, die nie stattgefunden hatte. Albrecht war daraufhin vom ZDF als USA-Korrespondentin abberufen worden.

 

„Nicola Albrecht ist eine tadellose, aufrechte Kollegin, die sich stets die schwierigsten Regionen ausgesucht hat: das Heilige Land, China, Brandenburg, jetzt Trumps Amerika“, zitierte der „Tagesspiegel“ Kleber weiter. Das ZDF habe den Fehler klar benannt und zusätzliche Sicherungsmechanismen angekündigt – „mit Recht“, so Kleber. Zugleich warnte er davor, dass sich nun „das Gift der Angst“ in den Redaktionen ausbreite.

 

Stattdessen brauche es Rückendeckung für Journalistinnen und Journalisten: „Es gilt, den Rücken breit zu machen und dafür zu sorgen, dass professionelle Journalisten furchtlos ihrer Arbeit weitermachen können. Wie Nicola Albrecht.“ Er kenne die Beteiligten und vertraue ihnen: „Die werden das schaffen.“

 

 

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