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Newsroom – Tim Gieselmann

DJV Hessen ändert Stellungnahme nach Kritik des „Spiegel“

Der DJV Hessen hat eine Pressemitteilung zu Vorwürfen der jüdischen Loge B'nai B'rith gegen den HR nachträglich in zentralen Punkten verändert. Vorausgegangen war scharfe Kritik des „Spiegel“-Autors Matthias Bartsch.

Frankfurt – Der DJV Hessen hat eine Pressemitteilung zu den Vorwürfen der jüdischen Loge B'nai B'rith gegen den HR „in zentralen Punkten“ nachträglich verändert, schreibt Alexander Jürgs.

 

Dem „Spiegel“, der berichtet hatte, habe der Vorsitzende Knud Zilian zunächst etwa angetragen, die Kritik am HR müsse „nachvollziehbar begründet werden“. Als Reaktion habe „Spiegel“-Autor Matthias Bartsch dem Verband per Mail ein Überschreiten „jeder Form einer seriösen und überparteilichen Verbandsarbeit“ vorgeworfen und hinterfragt, welche Inhalte nach Zilians Ansicht „nicht ‚angemessen‘ eingeordnet“ seien.

 

Eine laut Jürgs drei Tage später aktualisierte Fassung des DJV-Statements dankt nun dem „Spiegel“ und Bartsch, „dafür, das Thema so gründlich recherchiert und öffentlich gemacht zu haben“. Einen Korrekturhinweis enthält die Meldung nicht, berichtet faz.net.

 

 

 

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