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DJV startet Tarifverhandlungen bei dpa mit Forderung nach 350 Euro mehr

Ein Angebot der Geschäftsführung stünde bislang aus.

Berlin – Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) ist mit der Forderung nach einer monatlichen Gehaltserhöhung um einen Festbetrag von 350 Euro in die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Deutschen Presseagentur (dpa) eingestiegen. Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben, berichtet die Gewerkschaft.

 

Zur Begründung verwies der DJV auf einen Nachholbedarf aus den vergangenen Jahren sowie auf eine gestiegene Arbeitsverdichtung. Diese ergebe sich unter anderem aus veränderten Arbeitsabläufen und der Einführung neuer Redaktionssysteme. Die Geschäftsführung der dpa stellte dem nach Angaben des DJV die schwierige Marktlage entgegen.

 

Ein konkretes Tarifangebot legte die Arbeitgeberseite zum Auftakt der Verhandlungen nicht vor. Dieses soll beim zweiten Verhandlungstermin am 5. Februar vorgelegt werden. DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck erklärte, der Verband habe bereits zur ersten Runde ein Angebot erwartet und mahnte zügige und konstruktive Gespräche an.

 

 

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