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Dokumentation beleuchtet Leben und Tod von Fotografin Anja Niedringhaus

Dokumentation beleuchtet Leben und Tod von Fotografin Anja Niedringhaus Anja Niedringhaus (Foto: SWR/Peter Dejong/AP)

„Die Fotografin und der Krieg“ erzählt die Geschichte der 2014 in Afghanistan ermordeten Anja Niedringhaus, wirft neue Fragen zu ihrem Tod auf und beleuchtet die politischen Hintergründe.

Baden-Baden – Am 12. Januar 2026 um 23:05 Uhr zeigt Das Erste die Dokumentation „Anja Niedringhaus – Die Fotografin und der Krieg“, anschließend ist der Film für 100 Tage in der ARD Mediathek abrufbar.


Die SWR-Koproduktion erzählt vom Leben der Fotografin Anja Niedringhaus, deren Bilder ein Vierteljahrhundert lang die Titelseiten der internationalen Presse prägten. Sie erhielt 2005 den Pulitzerpreis, weil sie in einem männerdominierten Berufsfeld Momente der Menschlichkeit im Kriegsalltag sichtbar machte.


Im Fokus des Films stehen die ungeklärten Umstände ihrer Ermordung im April 2014 im Innenhof einer Polizeistation in Afghanistan. Niedringhaus war gemeinsam mit der kanadischen Kollegin Kathy Gannon unterwegs, als sie getötet und Gannon schwer verletzt wurde. Mehrjährige Recherchen der Filmemacher legen nahe, dass der Mord durch das Wegschauen afghanischer Behörden und westlicher Partner erst möglich wurde und werfen ein neues Licht auf die politische Dimension des Verbrechens.


Persönliche Einblicke liefern Wegbegleiterinnen wie ihre Mutter, Schwester und Kolleginnen von dpa und „Spiegel“. Langjährige Freunde und Mitarbeiter berichten von Niedringhaus’ einzigartiger Fotografie und ihrer bleibenden Wirkung in der internationalen Agenturfotografie.


Die Produktion stammt von Bildersturm Filmproduktion in Koproduktion mit SWR, Deutsche Welle, HR und in Zusammenarbeit mit ARTE.

 

 

 

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