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dpa startet Wirtschaftsnachrichtendienst für den Mittelstand

dpa startet Wirtschaftsnachrichtendienst für den Mittelstand Peter Kropsch (Foto: dpa)

Die Deutsche Presse-Agentur startet am 1. November mit „Corporate Insights“ einen Wirtschaftsnachrichtendienst für Unternehmen und Verbände. Im Mittelpunkt stehen mittelständische Betriebe, die bislang wenig überregionale Beachtung finden.

Hamburg – Die Deutsche Presse-Agentur erweitert ihr Angebot in der Wirtschaftsberichterstattung. Am 1. November startet mit „Corporate Insights“ ein Nachrichtendienst, der sich vor allem an Unternehmen und Verbände richtet, berichtet die „Wirtschaftsjournalist:in“. Im Mittelpunkt stehen mittelständische Unternehmen, die in der klassischen Wirtschaftsberichterstattung bislang selten vorkommen. 

 

dpa-Chef Peter Kropsch sieht darin eine Lücke im journalistischen Angebot. Viele mittelständische Unternehmen seien für ihre Region von großer Bedeutung, fänden aber überregional wenig Beachtung. „Corporate Insights“ soll deshalb regelmäßig über solche Unternehmen berichten und ihre Entwicklung über längere Zeit sichtbar machen. Geplant sind Unternehmens- und Verbandsporträts, tägliche Überblicke, Hintergrundgeschichten, Videostatements von Experten und Recherchen vor Ort. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem Energie und Maschinenbau.

 

Die Leitung übernimmt Christina Röwekamp, bisher Produktmanagerin bei dpa-AFX in Frankfurt. Zum Start ist ein dreiköpfiges Redaktionsteam vorgesehen. Die Agentur hat außerdem nach eigenen Angaben rund 30 Gespräche mit Unternehmen und Verbänden geführt, um deren Informationsbedarf zu ermitteln.

 

Das Geschäftsmodell unterscheidet sich vom klassischen Agenturgeschäft: Unternehmen und Organisationen sollen für den Zugang zu den Inhalten bezahlen. Medienkunden des dpa-Basisdienstes erhalten „Corporate Insights“ dagegen kostenlos als zusätzliches Angebot.

 

Die dpa plant zudem, die Inhalte künftig stärker für KI-Anwendungen aufzubereiten. Neben journalistischen Texten sollen strukturierte Datensätze entstehen, die sich von Maschinen auswerten und weiterverarbeiten lassen.

 

 

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