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Newsroom – Georg Taitl

Funke tritt internationaler KI-Allianz SPUR bei

In der Koalition setzen sich mehr als 80 Medienunternehmen und Organisationen für klare Nutzungsregeln und eine Vergütung journalistischer Inhalte durch KI-Anbieter ein. Welche technischen Standards die Allianz entwickelt.

Essen – Die Funke Mediengruppe ist der internationalen Allianz „Standards for Publisher Usage Rights“ (SPUR) beigetreten. Wie das Unternehmen mitteilt, gehören der Koalition mehr als 80 Medienunternehmen und Organisationen aus über 20 Ländern an. Ziel ist es, dass KI-Unternehmen journalistische Inhalte nur mit Zustimmung der Rechteinhaber und gegen angemessene Vergütung nutzen.

 

„Die Inhalte, die Menschen bei FUNKE jeden Tag für ihre Leserinnen und Leser erstellen, machen einen Unterschied für eine offene, informierte Gesellschaft. Sie dürfen nur mit Zustimmung der Verlage und gegen angemessene Vergütung genutzt werden“, sagt Verlegerin Julia Becker, Aufsichtsratsvorsitzende der Funke Mediengruppe. Gemeinsam mit internationalen Medienhäusern wolle Funke mehr Einfluss auf die Regeln für die KI-Nutzung journalistischer Inhalte nehmen.

 

Technischer Standard soll KI-Nutzung sichtbar machen

SPUR hat eine erste Version eines offenen Telemetrie-Standards veröffentlicht. Dieser soll dokumentieren, wann und wie KI-Systeme Inhalte von Verlagen nutzen. Bislang sei für Medienhäuser häufig nicht ausreichend nachvollziehbar, welche Anbieter ihre Inhalte in welchem Umfang verwenden, erklärt Paul Elvers, Chief AI Officer bei Funke.

 

Auch die technischen und rechtlichen Standards für den Rechtevorbehalt gegenüber KI-Systemen befinden sich nach Unternehmensangaben in der Entwicklung. Funke wolle diese Regeln als Mitglied der Allianz mitgestalten.

 

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