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„Jüdische Allgemeine“ veröffentlicht Sonderausgabe zum 80-jährigen Bestehen

„Jüdische Allgemeine“ veröffentlicht Sonderausgabe zum 80-jährigen Bestehen Starke Stimme seit 80 Jahren.

Die einzige jüdische Wochenzeitung im deutschsprachigen Raum feiert ihr Jubiläum mit einer umfassenden Sonderausgabe. Chefredakteur Philipp Peyman Engel verweist auf steigende Auflage und wachsende Reichweite im Digitalbereich.

Berlin – Die „Jüdische Allgemeine“ feiert ihr 80-jähriges Bestehen mit einer Sonderausgabe, die heute, 7. Mai erscheint. Die Zeitung erinnert darin unter anderem an ihre Gründungsherausgeber Karl und Lilly Marx, die 1946 von der britischen Militärregierung eine Lizenz für ein „Jüdisches Gemeindeblatt für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen“ erhielten. Daraus entstand später die „Allgemeine Jüdische Wochenzeitung“, die seit 2002 unter dem Namen „Jüdische Allgemeine“ erscheint.

 

Nach Angaben der Zeitung etablierte sich das Blatt nach seiner Gründung rasch als Stimme des vielfältigen deutschen Judentums. Herausgegeben wird die Zeitung vom Zentralrat der Juden in Deutschland, sie arbeitet jedoch redaktionell unabhängig. Zu den Autorinnen und Autoren gehörten unter anderem Hilde Domin, Ralph Giordano, Ruth Klüger, Marcel Reich-Ranicki, Paul Spiegel und Steven Spielberg. Seit 1999 sitzt die Redaktion in Berlin.

 

Chefredakteur Philipp Peyman Engel bezeichnete die Zeitung zum Jubiläum als „mediales Korrektiv“ und als publizistische Heimat für Menschen, die fair und unvoreingenommen auf Israel blickten. Zugleich verwies er auf die Entwicklung der Reichweite: Die Druckauflage sei in den vergangenen zwei Jahren um mehr als 20 Prozent auf aktuell 12.000 Exemplare gestiegen, im Online-Bereich habe die Reichweite innerhalb von fünf Jahren um 300 Prozent zugelegt.

 

 

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