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Newsroom – Björn Czieslik

Katja Burkard spricht von „schwärzestem Tag“ bei RTL

Die „Punkt 12“-Moderatorin äußert sich im Podcast „Zwischen den Zeilen“ kritisch zum jüngsten Stellenabbau beim Sender und berichtet von dramatischen Szenen nach Kündigungen.

Köln – „Punkt 12“-Moderatorin Katja Burkard hat den jüngsten Stellenabbau bei RTL als einen der „schwärzesten Tage“ in der Sendergeschichte bezeichnet. Im Podcast „Zwischen den Zeilen“ von Bettina Böttinger schilderte sie die Auswirkungen der Sparmaßnahmen auf Kolleginnen und Kollegen.


Nach ihren Angaben seien Mitarbeitende „kollabiert“ und „zusammengeklappt“, nachdem sie ihren Job verloren hätten. Mehrfach habe der Rettungswagen kommen müssen, berichtete Burkard. Lange Zeit habe sie geglaubt, die Medienbranche sei von Arbeitslosigkeit nicht betroffen.


Im Unterschied zu früheren Sparrunden, bei denen Gekündigte häufig zu anderen Sendern oder Unternehmen gewechselt seien, habe sich die Lage inzwischen verändert. Das lineare Fernsehen sei „vom Aussterben bedroht“, sagte Burkard.


Die 60-Jährige hob zugleich positiv hervor, dass RTL zu den ersten Sendern gehört habe, die auch ältere Frauen weiterhin auf dem Bildschirm einsetzten. „Wir durften on Air bleiben, wir durften älter werden.“

 

 

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