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Neue Studie: Zwei Drittel aller digitalen Gratis-Probeabos führen zu digitalen Bezahlabos

Mehrere Studien zur App-Wirtschaft zeigen: der große Trend im vergangenen Jahr war die Dominanz der Monetarisierung von Apps durch In-App-Verkäufe gegenüber direkt kostenpflichtigen Apps - was das für Verlage bedeutet.

Hamburg - Dabei ist es vor allem eine Studie des englischen Verlegerverbandes, die auch deutschen Verlagen Hoffnung gibt. Demnach führen zwei Drittel aller digitalen Gratis-Probeabos zu digitalen Bezahlabos.

Das meldet der Informationsdienst „pv digest“ in seiner neuen Ausgabe, bei der der Fachdienst der Frage nachgeht, mit welchen Mitteln Verlage den Verkauf ihrer E-Magazine optimieren können.

 

Markus Schöberl ist Herausgeber vom Informationsdienst "pv digest".

 

Was "pv digest" herausgefunden hat - das Ergebnis

- 99 Prozent aller Apps im Apple Zeitungskiosk kostenlos angeboten werden. Die Verlage setzen damit augenscheinlich noch stärker auf In-App-Umsätze als die Spiele-Industrie.

- Im Unterschied zu Spiele-Angeboten, die häufig auch in der kostenlosen Version bereits ein attraktives Nutzungserlebnis bieten, sind die meisten kostenlosen Verlags-Apps aber nicht viel mehr als Download-Plattformen für kostenpflichtige Inhalte. Dass es wert ist, diese Strategie kritisch zu überdenken, zeigt die Gemeinschaftsstudie englischer Zeitschriftenverleger.

15 Verlage haben die Daten aus mehreren Millionen Verkaufsvorgängen in iTunes, Google Play und Zinio zusammengeführt und analysiert.

Zwar dominieren auch in England die Magazin-Apps, die ausschließlich den Zugang zu kostenpflichtigen Downloads ermöglichen. Aber knapp jeder fünfte Titel in der Untersuchung bot auch kostenlose Probeabos an. Und diese erwiesen sich als überraschend vertriebsstark.

Von gut 3.000 zum Ende des Untersuchungszeitraums beendeten kostenlosen Probeabos digitaler Magazine führten mehr als zwei Drittel zu Folge-Verkäufen.

Und die überwiegende Mehrheit dieser Verkäufe fand laut "pv digest" im Rahmen von Abonnements statt.

Bülend Ürük

 

Newsroom.de-Tipp: Die aktuelle Ausgabe des Informationsdienstes „pv digest“ kann hier kostenlos bestellt werden.