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Newsroom – Tim Gieselmann

Peter Voß kritisiert ARD-Chef Florian Hager scharf

Peter Voß kritisiert ARD-Chef Florian Hager scharf Peter Voß (Foto: APA-Images/Uli Deck )

Der frühere SWR-Intendant und ZDF-Chefredakteur rechnet in einem „FAZ“-Gastbeitrag mit dem ARD-Chef ab und kritisiert die Diskussionskultur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Berlin – Der ehemalige SWR-Intendant und ZDF-Chefredakteur Peter Voß stimmt in einem „FAZ“-Gastbeitrag kritische Töne gegenüber Florian Hager an. Wenn es um Fehler gehe, bleibe der ARD-Chef „so ungenau, wie er es Julia Klöckner ankreidet“.

 

Hager hatte der „FAZ“ ein Interview gegeben, in dem er darauf hinweist, dass nicht die von der Bundestagspräsidentin zuvor eingeforderte „Neutralität“ Bestandteil des ÖRR-Auftrags sei, sondern „Objektivität und Überparteilichkeit“.

 

Voß meint, dass „ein Intendant vielleicht wissen sollte“, dass die Worte „im konkreten Kontext ziemlich gleichbedeutend sind“. Des Weiteren sieht Voß eine „Prägung des journalistischen Nachwuchses“, dank der „offenbar nicht mehr in allen Redaktionen unbefangen diskutiert wird, sondern es darum geht, die gemeinsame, aus ein und derselben ‚Haltung‘ erwachsene ‚Wahrheit‘ unters Volk zu bringen“. Es handele sich dabei nicht um eine Verschwörung – „die ‚Blase‘ genügt“, um die Wahrnehmung einzuschränken, glaubt Voß.

 

 

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