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Newsroom – Marc Bartl

Sprengstoffalarm im RAF-Prozess durch „Weser-Kurier“-Reporter

Ein Spürhund schlägt an, ein Reporter wird festgesetzt – und ein Prozess gegen eine mutmaßliche Ex-RAF-Terroristin stundenlang unterbrochen. Was hinter dem Vorfall steckt.

Verden – Ein Spürhund schlägt an, ein Reporter landet in Polizeigewahrsam – und ein RAF-Prozess wird stundenlang unterbrochen. Hinter dem Vorfall steckt, so schildert es „Weser-Kurier“-Chefredakteur Benjamin Piel, eine „irre“ Geschichte.


Beim Prozess gegen die mutmaßliche Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette ist es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall gekommen. Ein Reporter des „Weser-Kurier“ wurde vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen, nachdem ein Sprengstoff-Spürhund an seinem Spind angeschlagen hatte.


Wie Chefredakteur Benjamin Piel auf LinkedIn schildert, geriet ein Garagentoröffner aus dem Verlagshaus in den Fokus der Ermittler. Der Transponder habe zuvor unter anderem Kontakt mit Umgebungen gehabt, in denen Schwarzpulver vorkommen könne – etwa bei Recherchen oder an Silvester.


Der Prozess wurde für mehrere Stunden unterbrochen. Der Reporter wurde erkennungsdienstlich behandelt.


Der Hintergrund des Vorfalls ist nach Darstellung Piels vermutlich harmlos: Bereits kleinste Rückstände könnten ausreichen, um einen Spürhund anschlagen zu lassen.

 

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