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Newsroom – Markus Trantow

Steingart verteidigt „Prostitutions“-Vergleich im Podcast-Streit

Steingart verteidigt „Prostitutions“-Vergleich im Podcast-Streit Steingart, Alexander und Rosenfeld (v. l., Fotos: APA-Fotoservice / Ludwig Schedl; Nikita Teryoshin

Nach Kritik von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander bekräftigt Gabor Steingart seine Aussagen zu Host-Read-Ads und weist den Vorwurf persönlicher Angriffe zurück.

Berlin – „Pioneer“-Captain Gabor Steingart feuert gegen das Podcast-Duo Robin Alexander und Dagmar Rosenfeld, das „entsetzt“ über Steingarts Vergleich von Host-Read-Ads in Podcasts mit „Prostitution“ ist.

 

„Ich habe keinen Journalisten namentlich angegriffen, sondern eine Werbeform im Podcast, die ich nicht für ehrenhaft, sondern für ehrenrührig halte“, schreibt Steingart bei X. Namentlich genannt hatte er Rosenfeld und Alexander zwar nicht, hatte aber geschrieben: „Renommierte Journalisten lesen in ihren Podcasts Reklametexte vor.“ In der Statistik firmiere das unter „Publizistik“, „ehrlicher wäre die Umbuchung zur Prostitution“.

 

Steingart sieht die Trennung von Redaktion und Werbung verletzt. Wenn ein „Journalist gegen Bezahlung dem Werbekunden seine Stimme leiht, wird ein Vertrauenstransfer versucht. Das finde ich nicht modern, sondern klebrig“, so Steingart. Der „Vorleser/ehemals Journalist“ sollte offenlegen, „wie viel Geld er dafür bekommen hat“, fordert Steingart.

 

 

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