Vermischtes
Newsroom – Björn Czieslik

Ulmen weitet Klage gegen „Spiegel“-Berichterstattung aus

Im Rechtsstreit um mutmaßliche Gewaltvorwürfe bestreitet Schauspieler Christian Ulmen nun umfassend alle Anschuldigungen. Das Landgericht Hamburg prüft, ob die Voraussetzungen für eine Verdachtsberichterstattung erfüllt sind.

Hamburg – Im Rechtsstreit von Schauspieler Christian Ulmen gegen die Berichterstattung des „Spiegels“ weitet sein Anwalt Simon Bergmann die Unterlassungsanträge aus, berichtet „LTO“. Ulmen weist nun alle Vorwürfe körperlicher Gewalt gegen seine Ex-Frau Collien Fernandes zurück.


Die Verteidigung reagiert damit auf Missverständnisse um die bisherige Formulierung „wiederholter“ Übergriffe.


Ulmen bestreitet nun auch explizit eine angebliche Misshandlung von Fernandes im Januar 2023 auf Mallorca. Ein weiterer Streitpunkt ist eine E-Mail an Ulmens Anwalt, die der „Spiegel“ als Beleg zitiert. Fernandes behauptet, die Nachricht auf einem ungesicherten iPad gefunden zu haben. Ulmen widerspricht dieser Darstellung und wirft Fernandes vor, sein Passwort ausgespäht zu haben.

 

 

Weiterhin bestreitet er die Herstellung oder Verbreitung von Deepfakes. Das Landgericht Hamburg muss nun klären, ob für eine Verdachtsberichterstattung ausreichende Belege vorliegen. Eine Entscheidung fällt frühestens Ende nächster Woche.

 

 

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