Vermischtes
Newsroom – Georg Taitl

ZDF-Tarif: Gehälter sollen um knapp 5,9 Prozent steigen

Der DJV und das ZDF haben Eckpunkte für einen neuen Tarifvertrag vereinbart. Für Redakteurinnen und Redakteure sind rückwirkend drei Prozent mehr ab August sowie weitere 2,8 Prozent ab Januar 2028 vorgesehen.

Berlin – Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat sich mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen auf Eckpunkte für eine Tarifeinigung verständigt. Die Gehälter der Redakteurinnen und Redakteure sollen rückwirkend zum 1. August um drei Prozent steigen. Weitere 2,8 Prozent sind ab 1. Januar 2028 vorgesehen. Mit dem Aprilgehalt 2027 soll zudem eine Einmalzahlung von 900 Euro erfolgen.


Für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZDF sind ebenfalls drei Prozent mehr rückwirkend ab 1. August sowie weitere 2,8 Prozent ab 1. September 2027 vorgesehen. Effektivhonorare, Honorargrenzen, Familienbonus, Mehrarbeitspauschalen sowie Honorar- und Zuschlagsobergrenzen sollen entsprechend steigen.


Die Vergütungen der Volontärinnen und Volontäre sollen rückwirkend zum 1. August um drei Prozent und ab 1. Januar 2028 um weitere 2,8 Prozent steigen. Zusätzlich ist für sie eine Einmalzahlung von 600 Euro im April 2027 vorgesehen. Aktuelle Volontärinnen und Volontäre sollen bei entsprechender Stellenplandeckung in ein festes Arbeitsverhältnis oder für mindestens ein Jahr in eine freie Vollzeitmitarbeit übernommen werden.


Der abzuschließende Tarifvertrag soll bis zum 31. Dezember 2028 laufen. DJV-Verhandlungsführer Christoph Brill bezeichnete die insgesamt knapp 5,88 Prozent mehr Einkommen als „akzeptablen Kompromiss“. Sender und Beschäftigte erhielten damit Planungssicherheit bis Ende 2028. Die vereinbarten Eckpunkte müssten nun in einen Tarifvertrag umgesetzt werden.

 

 

Sie möchten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen – und sich über Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter.

 

Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen möchten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an georg.taitl@oberauer.com.