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„SZ“ schafft klassisches Volontariat ab

„SZ“ schafft klassisches Volontariat ab Roman Deininger (Foto: Niklas Keller)

Die „Süddeutsche Zeitung“ besetzt ihre sechs neuen Volontariatsstellen erstmals ausschließlich nach Schwerpunkten – mit einem gemeinsamen Start aller Jahrgänge im April 2027.

Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt sechs Volontariate für den neuen Ausbildungsjahrgang aus. Erstmals ausschließlich als Schwerpunkt-Volontariate und mit einem gemeinsamen, festen Ausbildungsstart. Bewerben können sich Interessierte bis zum 30. September auf je eine Stelle in den Bereichen Wirtschaftsjournalismus, Politikjournalismus, Kultur und Medien, Visual-Design/Foto, Wissenschaftsjournalismus MINT sowie Audio/Video/Social. Der neue Jahrgang startet gemeinsam am 1. April 2027.

 

Karin Kampwerth, stellvertretende Ressortleiterin München, Region, Bayern, die gemeinsam mit Felix Hütten, Vize-Ressortleiter im Wissen, für die „SZ“-Volontärinnen und -Volontäre verantwortlich ist, erklärt das neue Ausbildungskonzept: Die Fokussierung auf ein Themenfeld schaffe die Tiefe, die Qualitätsjournalismus heute brauche. Gleichzeitig lernten die Auszubildenden, diese Expertise auch in anderen Ressorts einzubringen. Der gemeinsame Start solle den Volontärinnen und Volontären sowohl fachlich als auch sozial „den idealen Schub“ geben.

 

Roman Deininger, stellvertretender Chefredakteur der „SZ“ und selbst von 2007 bis 2009 dort Volontär, ergänzt: Man habe sehr gute Erfahrungen mit Schwerpunktvolontariaten gemacht, weshalb man nun „voll auf sie setze“. Sie gäben den Volontärinnen und Volontären von Anfang an eine „journalistische Heimat“ in der Redaktion.

 

Die künftigen Volontärinnen und Volontäre verbringen die Hälfte der 24-monatigen Ausbildung in ihrem jeweiligen Schwerpunktressort. In der zweiten Hälfte durchlaufen sie weitere Stationen wie Newsdesk, Lokalredaktion oder investigative Recherche und lernen dort den gesamten Ablauf von der Planung bis zur Produktion kennen. Direkt im ersten Monat erhalten die neuen Volontärinnen und Volontäre einen vierwöchigen praxisorientierten Intensivkurs durch erfahrene Redakteure des Hauses sowie externe Dozenten.

 

Die Ausbildung findet in der Münchner Zentrale statt; während des Volontariats besteht zudem die Möglichkeit, eine Station in den „SZ“-Parlamentsbüros in Berlin oder Brüssel zu absolvieren. Bewerberinnen und Bewerber sollten laut „SZ“ eine gute Allgemeinbildung, sprachliches Talent und ein Grundverständnis für präzise, kritische Recherche mitbringen; ein Hochschulstudium sei wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

 

 

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