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„Am Puls mit Dunja Hayali“ – Deutsche Bahn geht gegen ZDF-Dokumentation vor

Nach einer Abmahnung und Korrekturen an einer Dokumentation fordert die Deutsche Bahn vom ZDF weitere Änderungen. Der Sender weist die Vorwürfe zurück.

Frankfurt – Die Deutsche Bahn geht juristisch gegen das ZDF vor, berichtet die FAZ. Das Staatsunternehmen fordert die Löschung der Dokumentation „Am Puls mit Dunja Hayali – Unsere Bahn: geliebt, verflucht – gefährlich?“.

 

Die Bahn hatte den Sender am Tag der Ausstrahlung abgemahnt. Das ZDF korrigierte daraufhin zwei Fehler im Film und gab zudem eine Unterlassungserklärung ab. Die Bahn verlangt über ihren Anwalt Christian Schertz jedoch weitere Änderungen.

 

Das Unternehmen wirft dem Sender vor, „nachweislich unwahre Tatsachenbehauptungen“ zu verbreiten und „an verschiedenen Stellen wesentliche entlastende Tatsachen“ zu verschweigen. Dadurch entstehe ein „verzerrtes Gesamtbild“.

 

Das ZDF sieht in der korrigierten Fassung „keine inhaltlichen Mängel“ mehr und daher „keinen Anlass“ für weitere „Anpassungen“. Vielmehr bewerte der Sender den Vorgang als „unzulässigen Versuch, eine kritische Berichterstattung in Gänze zu unterbinden“.

 

Ob beide Seiten den Fall vor Gericht bringen, ist unklar.

 

 

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