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Ulf Poschardt gibt Posten als Herausgeber auf

Ulf Poschardt gibt Posten als Herausgeber auf Ulf Poschardt (Foto: Srpinger)

Künftig soll er bei Axel Springer als Autor, Podcaster und Creator markenübergreifend neue publizistische Formate entwickeln. Was er genau plant.

Berlin – Ulf Poschardt gibt zum 1. Juli auf eigenen Wunsch seine Position als Herausgeber von „Welt“, „Politico Deutschland“ und „Business Insider Deutschland“ auf. Gleichzeitig übernimmt er bei Axel Springer die neu geschaffene Rolle des „Freiesten Mitarbeiters“ für die Premium-Gruppe.


Nach Angaben des Unternehmens wird Poschardt künftig als Autor, Podcaster und Creator für sämtliche deutschen und internationalen Medienmarken des Hauses arbeiten – darunter „Bild“, „Welt“, „Politico“ und „Business Insider“. Geplant sind unter anderem tägliche Kurzformate für soziale Netzwerke, eine Talkshow für Welt TV sowie Kolumnen- und Videoformate bei „Bild“.

 

Axel-Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner bezeichnete Poschardt als einen der meistdiskutierten Autoren des Hauses. Mit der neuen Rolle solle ihm im Rahmen der Creator-Strategie mehr Raum gegeben werden, um Reichweite und Wirkung auszubauen.

 

Poschardt erklärte, er habe im vergangenen Jahr festgestellt, dass er für seine publizistische Arbeit mehr Freiheit benötige, die sich mit einer formalen Führungsfunktion nicht immer vereinbaren lasse. Gemeinsam mit Döpfner habe man deshalb eine neue Rolle entwickelt.

 

Poschardt kam 2008 als stellvertretender Chefredakteur der „Welt am Sonntag“ zu Axel Springer. 2016 wurde er Chefredakteur der Welt-Gruppe, 2025 Herausgeber der Premium-Gruppe mit „Welt“, „Politico Deutschland“ und „Business Insider Deutschland“. 2024 veröffentlichte er das Buch „Shitbürgertum“, im Juni 2026 erscheint der Nachfolger „Bückbürgertum“.

 

 

 

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