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Newsroom – Georg Taitl

„Spiegel“ startet Initiative für lösungsorientierten Journalismus

Das Magazin will künftig verstärkt über Lösungsansätze in Politik und Gesellschaft berichten. Unter dem Namen „Spiegel Solutions“ startet die Redaktion ein neues Projekt mit verschiedenen journalistischen Formaten.

Hamburg – Der „Spiegel“ baut seine Berichterstattung um lösungsorientierte journalistische Formate aus. Unter dem Motto „Spiegel Solutions“ sollen künftig alle Ressorts verstärkt den Blick auf Entwicklungen richten, bei denen in Politik und Gesellschaft Lösungen entstehen oder erfolgreich umgesetzt werden.


Nach Angaben der Redaktion soll das Projekt den Fokus auf Missstände und Probleme nicht ersetzen, sondern ergänzen. Chefredakteur Dirk Kurbjuweit erklärte, Ziel sei es, sich künftig stärker mit Lösungen zu befassen, ohne den Blick auf bestehende Probleme einzuschränken.


Zum Auftakt erscheint mit der „Spiegel-Mediation“ eine neue Variante des „Spiegel“-Streitgesprächs. Dabei nähern sich zwei Gesprächspartner mit unterschiedlichen Positionen im Verlauf des Austauschs an und suchen nach einer gemeinsamen Lösung. In der ersten Ausgabe diskutieren die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer und der CDU-Politiker Sepp Müller über Ansätze für den Klimaschutz.


Federführend entwickelt wird „Spiegel Solutions“ von „Spiegel“-Autorin Susanne Beyer. Sie hatte sich während eines Fellowships am Thomas-Mann-House in Los Angeles mit journalistischen Formaten beschäftigt, die auf gesellschaftliche Polarisierung reagieren.

 

 

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