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Newsroom – Georg Taitl

WDR erzielt auch Tarifabschluss mit DJV, ver.di und Unisono

Der Abschluss sieht unter anderem stufenweise Gehaltssteigerungen für Festangestellte, Freie und Auszubildende vor. zu den Details.

Köln – Der WDR und die Gewerkschaften DJV, ver.di und Unisono haben sich auf einen Tarifabschluss geeinigt. Das bestätigten beide Seiten nach einer zehnstündigen Verhandlungsrunde. Damit ist die Tarifauseinandersetzung beendet. Zuvor hatte sich der WDR bereits mit der Mediengewerkschaft VRFF auf einen Tarifvertrag verständigt.


Der Tarifabschluss sieht für Festangestellte, Auszubildende und Beschäftigte in den Orchestern Gehaltssteigerungen in drei Stufen um insgesamt bis zu 5,73 Prozent vor. Rückwirkend zum 1. Februar 2026 steigen die Gehälter um 1,23 Prozent. Zum 1. Februar 2027 folgt eine weitere Erhöhung um 2 Prozent. Zum 1. Februar 2028 ist eine Anhebung um bis zu 2,5 Prozent vorgesehen. Davon sind 1 Prozent garantiert, weitere 0,5 Prozent sind an eine ARD-weite Einigung zur Personalgestellung geknüpft, weitere 0,5 Prozent an eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags.


Die Honorare freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigen im gleichen Umfang. Für sie gilt kein Auszahlungsvorbehalt im Zusammenhang mit der Personalgestellung. Arbeitnehmerähnliche Freie erhalten zudem eine Einmalzahlung von 600 Euro. Für Auszubildende wird die Übernahmegarantie um ein Jahr verlängert. Außerdem erhalten sie einen zusätzlichen Urlaubstag, und der zuvor gekündigte Manteltarifvertrag für Auszubildende wird wieder in Kraft gesetzt.

 

 

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