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Sabine Christiansen verabschiedet sich von ihren Zuschauern

Christiansen will nach Paris umziehen und sich neben ihrem Privatleben künftig auch einem internationalen TV-Wirtschaftsmagazin widmen.

Berlin - Mit knappen und sachlichen Abschiedsworten hat sich ARD-Moderatorin Sabine Christiansen am Sonntagabend nach fast 450 Talkshow-Folgen von ihren Zuschauern verabschiedet. "Danke, dass sie uns die Treue gehalten haben und Auf Wiedersehen", sagte Christiansen am Ende der Sendung, deren einziger Gast Bundespräsident Horst Köhler war und in deren Verlauf zahlreiche bekannte Ausschnitte aus früheren Folgen eingespielt wurden.

Köhler lobte zum Schluss seine Gastgeberin mit den Worten, sie habe mit ihrer Sendung "Fernsehgeschichte geschrieben". Auf Christiansens Frage, was er am nächsten Sonntag um diese Zeit machen werde, antwortete er charmant: "Ich weiß nicht, wahrscheinlich werde ich an Frau Christiansen denken." Einen humorvollen Kommentar zu Christiansens Abschied lieferte am Ende der Talkshow TV-Komiker Olli Dittrich, der in seiner Rolle als "Dittsche" Christiansens "schöne Beine" lobte und ihr ein "Tschüss Sabine" zurief. Einen Kurzauftritt am "Dittsche"-Schauplatz, einer Imbissbude, hatte Günther Jauch. Der Moderator, der zeitweise als Nachfolger der ARD-Talkerin im Gespräch gewesen war, tauchte kurz am Fenster der Imbissbude auf. Christiansen will nach Paris umziehen und sich neben ihrem Privatleben künftig auch einem internationalen TV-Wirtschaftsmagazin widmen. Abschied nahm bei den anschließdenen "Tagesthemen" auch Moderatorin Anne Will, die am 16. September auf dem Christiansen-Sendeplatz ihre neue Talkshow "Anne Will" präsentieren wird. Der Abschied von der Moderation der abendlichen Nachrichtensendung falle ihr nicht leicht, sagte Will zum Abschluss der Sendung. "Die Stimmung ist friedhofsmäßig am Boden." Sie bedankte sich bei ihrer Redaktion für "Leidenschaft, Engagement und Humor" und bei den Zuschauern "für sehr viel Wohlwollen". Will wird bei den "Tagesthemen" von Caren Migosa abgelöst.