Vermischtes
Newsroom

Journalistisches Meisterstück im Juli: Das weiße Nichts

Journalistisches Meisterstück im Juli: Das weiße Nichts Bernd Kramer.

Bernd Kramer recherchierte für die „taz“ in der Homöopathie-Szene quer durch die Republik.

Frankfurt – Mit dem Hashtag #Meisterstück können Leser besonders gelungene Texte via Twitter empfehlen. Die Initiative hatten BDZV und Theodor-Wolff-Preis als „Kampagne für Qualitätsjournalismus“ in den sozialen Medien ins Leben gerufen. Das „medium magazin“ wählt in jeder Ausgabe aus den meistgeteilten Empfehlungen aus und stellt die Autoren vor. 

 

Diesmal: Bernd Kramer: „Das weiße Nichts“, „taz“, 5. März 2019

 

Ein Meisterstück, weil nicht zuletzt die heftigen Reaktionen auf Kramers Veröffentlichung seine mit höchster Sorgfalt ausgeführte Recherche bestätigen: In der Debatte um die Homöopathie ist die Vernunft das erste Opfer.

  

Inhalt: Die Homöopathie ist eine der beliebtesten alternativen Therapieverfahren in Deutschland. Die Wirksamkeit ihrer Mittel ist indes umstritten. Während sie im Ausland immer mehr in die Kritik gerät, wird hier zur Reizfigur, wer die Kraft der Globuli anzweifelt.

  

Making-of: Kramer ist Autor eines Buchs, warum Menschen an irrationalen Glaubensvorstellungen festhalten. Darauf aufbauend recherchierte er für die „taz“ in der Homöopathie-Szene quer durch die Republik. Das Aufeinandertreffen von Befürwortern und Gegnern in einem Mainzer Hörsaal beschrieb er als Showdown. Und geriet selbst in die Schusslinie: Aggressive „Hom“-Anhänger warnten vor ihm im Netz als neuem Fall Relotius.

 

Schlüsselsatz: „Schaut man genauer hin, bekommt man schnell den Eindruck, in einer Trollfabrik gelandet zu sein.“

 

Zur Reportage

 

Mehr Meisterstücke finden Sie in der aktuellen Ausgabe des „medium magazins“