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Print vom 28.05.2010

"Süddeutsche Zeitung" ordnet Regionalberichterstattung neu

Gegenüber dem Mediendienst "kress report" nannte "SZ"-Chefredakteur Hans Werner Kilz die Neuordnung "eine der wichtigsten Reformen in meiner Zeit".

Heidelberg - Vom 14. Juni an erscheint in der "Süddeutschen Zeitung" ein eigenes Zeitungsbuch, in dem die bisherigen Ressorts Bayern, München, München Kultur und die Berichterstattung aus den Landkreisen zusammengefasst werden. Das neue Buch wird einen Umfang von 16 bis 18 Seiten haben und ist als "Zeitung in der Zeitung" konzipiert.

Gegenüber dem Mediendienst "kress report" nannte "SZ"-Chefredakteur Hans Werner Kilz die Neuordnung "eine der wichtigsten Reformen in meiner Zeit". Kilz wird seinen Posten an der Spitze der auflagenstärksten überregionalen Abonnementzeitung nach 14 Jahren im Herbst abgeben. Über seine Nachfolge wird im Juni entschieden.

Ressortleiter des neuen Regionalressorts, für das rund 110 Redakteure arbeiten, werden Christian Krügel, bisher Chef vom Dienst der "SZ", und Wirtschaftsressortleiter Ulrich Schäfer. Die Regionalberichterstattung soll im Blatt aufgewertet werden. Kilz sagt, die "Kluft" zwischen überregionalem und regionalem Zeitungsteil solle optisch wie inhaltlich überbrückt werden.

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