Vermischtes
Newsroom – Markus Trantow

DW-Korrespondent nach drei Monaten Haft im Niger freigelassen

Das Verfahren gegen den Journalisten läuft jedoch weiter.

Bonn/Niamey – Ein Korrespondent der Deutschen Welle im Niger ist nach 105 Tagen in Haft vorläufig wieder frei. Er war am 23. Januar in der Hauptstadt Niamey inhaftiert worden – offenbar infolge eines DW-Berichts über Inlandsflüchtlinge, den der Sender am 15. Januar in seinem Hausa-Programm veröffentlicht hatte.

 

Der deutsche Auslandssender hielt während der gesamten Zeit engen Kontakt zu den Angehörigen sowie zu einer lokalen Anwaltskanzlei. Das eingeleitete Verfahren gegen den Journalisten läuft jedoch weiter.

DW-Intendantin Barbara Massing erklärte: „Im Namen der gesamten DW möchte ich meine große Erleichterung darüber ausdrücken, dass unser Kollege endlich aus der Haft entlassen wurde.“

 

 

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