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„Süddeutsche“: Jan Wachtel ist bei Burda am internen Widerstand gescheitert

„Süddeutsche“: Jan Wachtel ist bei Burda am internen Widerstand gescheitert Jan Wachtel (Foto: Burda / Sebastian Wolf)

Hans-Jürgen Jakobs sucht in der SZ nach den Gründen für das schnelle Scheitern von Medien-CEO Jan Wachtel bei Burda. Dabei bezieht er sich vor allem auf anonyme Quellen aus dem Konzern.

München – Hans-Jürgen Jakobs sucht in der „Süddeutschen Zeitung“ nach den Gründen für das sehr schnelle Scheitern von Medien-CEO Jan Wachtel bei Burda. Dabei bezieht er sich vor allem auf anonyme Quellen aus dem Konzern. Jakobs schreibt etwa, dass Wachtel sich „mit einem Tross externer Berater an einer Art Gesamtkunstwerk versucht“ haben soll. Dabei habe er wohl auf Rezepte gesetzt, die er bei seinen letzten beiden Arbeitgebern kennengelernt hatte, so Jakobs.


Von Bauer soll Wachtel das Prinzip einer Zentralredaktion importiert haben, die verschiedene Titel bestückt. Ein solches Vorgehen spare zwar Kosten, „hätte aber kaum zum Burda-Verlag mit seinem sehr breiten, unterschiedlichen Sortiment gepasst“, urteilt Jakobs. Am Ende soll Wachtel vom Konstrukt der Zentralredaktion wieder abgerückt sein.


Inspiriert von RTL soll er zudem die Idee verfolgt haben, alle Burda-Inhalte in einer „Super-App“ unter der Marke „Focus“ zu bündeln. „Verärgert“ sollen „gestandene Burda-Kräfte“ angefangen haben, sich „gegen die vielen externen Ideen zu wehren“.


18 Monate nach dem Generationswechsel sitze Burda nun „auf einem Berg von Konzepten und Planskizzen, die sich als wenig tauglich erwiesen haben“, resümiert Jakobs. Ein paar der Ideen von Wachtel zum digitalen Wandel sollen von seiner Nachfolgerin Eli Varn übernommen werden.

 

 

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