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Südwestrundfunk als „Ort deutscher Demokratiegeschichte“ ausgezeichnet

Die Stiftung „Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ hat den Südwestrundfunk gewürdigt. Am Funkhaus Stuttgart wurde eine Plakette enthüllt, weitere Auszeichnungen folgen in Baden-Baden und Mainz.

Stuttgart – Die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte hat den Südwestrundfunk (SWR) als „Ort deutscher Demokratiegeschichte“ ausgezeichnet. Am 5. Mai 2026 wurde dazu bei einer Feierstunde eine Plakette am Funkhaus in Stuttgart enthüllt. Auch an den SWR-Standorten Baden-Baden und Mainz sollen entsprechende Plaketten angebracht werden. Die Standorte werden zudem in die Liste und Karte der Stiftung aufgenommen.

 

Nach Angaben der Stiftung leisten die Rundfunkhäuser des SWR einen wichtigen Beitrag für die Demokratie. Sie hätten zudem eine demokratiehistorische Bedeutung als Orte freier und unzensierter Berichterstattung in den frühen Jahren der Bundesrepublik und des demokratischen Neuanfangs nach 1945. Meinungs- und Pressefreiheit seien zentrale Bestandteile einer funktionierenden Demokratie und sowohl in der Paulskirchenverfassung von 1849 als auch im Grundgesetz verankert.

 

SWR-Intendant Kai Gniffke betonte die Rolle des Senders für unabhängigen Journalismus und freie Meinungsbildung. Die Auszeichnung unterstreiche die Verantwortung des SWR für das gesellschaftliche Zusammenleben.

 

 

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